Warum Anlagen in Investmentfonds?

Die Deutschen gehören zu den fleißigsten Sparern der Welt. Etwa sechs Billionen Euro betrug das Geldvermögen privater Haushalte Ende 2018. Der Löwenanteil dieses Vermögens bleibt trotz Zinsflaute immer noch auf dem Konto oder Sparbuch liegen. Nur gut 16 Prozent des Geldvermögens sind in börsennotierten Aktien und in Investmentfonds angelegt, die zum Teil auch in Aktien investieren. Laut einer Studie des Deutschen Aktieninstituts (DAI) besaßen 2017 nur ca. 10 Mio. Bürger oder 15,7 Prozent der Bevölkerung Aktien oder Aktienfonds.

In Anbetracht niedriger Zinsen sind Geldanlagen auf Bankkonten heute nicht mehr empfehlenswert. Nach Zinsen und Steuern ist die Nettorendite derartiger Anlagen (Tagesgeld, Festgeld) geringer als die Inflationsrate (= Teuerungsrate bzw. ein Maß für die Geldentwertung) und führt definitiv zu einer Kapitalvernichtung. Höhere Renditechancen bieten dagegen Sachwertanlagen (Aktien und Investmentfonds), wobei zu beachten ist, dass höhere Chancen auch eine höhere Risikobereitschaft erfordern. Deshalb sollte sich jeder Anleger zuerst folgende Fragen stellen:
„Welche Renditeerwartung habe ich und welches Verlustrisiko nehme ich in Kauf?“ und „Geht es um den Vermögensaufbau oder um die Sicherung  größerer Vermögenswerte?“
Je nachdem, welches Anlageziel verfolgt wird und welches Risikoprofil vorliegt, lassen sich nahezu alle Wünsche mit einer Anlage in Investmentfonds erfüllen.

Seit mehr als 28 Jahren habe ich selbst das Auf und Ab an den Börsen als Anleger miterlebt und aus eigenen Fehlern gelernt. Die Börse ist bekanntlich keine Einbahnstraße. Genau so wie Regen und Sonnenschein sich abwechseln, gibt es an der Börse eine Zeit lang Kursgewinne und dann wieder Kursverluste, wie erst jüngst während der Börsenkrise Ende 2018.

Die von Kostolany propagierte Empfehlung

„Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten und schauen Sie die Papiere nicht mehr an. Nach vielen Jahren werden Sie sehen: Sie sind reich."

ist heute nicht mehr ratsam.

Denken Sie nur an Auto- oder Bankaktien.

Meine wichtigsten Regeln für eine risikoreduzierte und erfolgreiche Anlage in Investmentfonds sind:

  1. Ein langfristiger Anlagehorizont von mindestens 10 Jahren

  2. Eine breite Streuung des anzulegenden Kapitals über verschiedene Anlageklassen und Regionen, wofür sich Fonds sehr gut eignen

  3. Antizyklisches Investieren

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Wertentwicklung eines Mischfonds (WKN A1WZ2J) im Vergleich zum DAX:

Trotz Kurseinbruch an der Aktienbörse konnte sich dieser Mischfonds gut behaupten.

 

 

 

 

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